KG-Ringer sagen 'Danke'



Frankfurt(O.) - Da dürfte manch einem der Partner und Sponsoren der KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt vielleicht etwas mulmig geworden sein, als seitens der Regionalligaringer die Einladung zum 'Sponsorenfrühstück auf den Schießplatz' ins Haus flatterte. Doch gefährliche Querschläger gab es nicht, im Gegenteil, es wurde ein geselliger Vormittag, mit etwas anderem Ambiente,was jedoch sehr gut bei den Athleten und Sponsoren ankam."Es sollte mal was Neues ausprobiert werden, da haben wir uns entschlossen, dieses Jahr im Schießsportzentrum "auf die Jagd" zu gehen", so Mannschaftsleiter Michael Brokowski, eine Idee, die allenthalben Anklang fand- und am Ende auch den erhofften Beifall bekam.

Unter der fachmännischen Anleitung von Olympiasieger Manfred Kurzer und einem seiner Kollegen, begaben sich die Mattenfüchse zum Skeet - Schießen auf die Außenanlage. Der Wettergott war den Hallensportlern wohlgesonnen, die Begeisterung für die völlig neue Sportart bei allen riesengroß. Die Talent-Scouts der Schützen hätten wohl ihre helle Freude gehabt, denn gleich fünf 'Amateurschützen' trafen acht von zehn Tontauben, Auch das schon zur Tradition gewordene Weißwurstessen wurde fortgesetzt, Ringer, Funktionäre und Sponsoren langten beim Frühstücksbufett ordentlich zu.

  "Es ist in der heutigen Zeit nicht unbedingt selbstverständlich Randsportarten zu fördern, oder auf der mitunter doch recht kleinen Bühne für eigene Produkte und Serviceleistungen zu werben, doch ich denke, wir haben trotz des Mannschaftsrückzuges vor zwei Jahren viele Sponsoren und Partner halten- und für unsere Philosopie, mit eigenen, jungen Talenten zu neuen Ufern aufzubrechen, begeistern können", bedankte sich auch Trainer Sebastian Möser für die Unterstützung und Partnerschaft zum gegenseitigen Vorteil. Auch Holger Hagen, der sich für die Sponsorenaquise bei den Frankfurter Ringern verantwortlich zeigt, war zufrieden; "... alle haben ihren Spaß gehabt, wenn jetzt noch sportlicher Erfolg hinzu kommt, dann stehen wir auch bei weiteren, interessierten Partnern in gutem Licht da", kamen aus Sicht des Managers neben der sportlichen Umrahmung des Spornsorenfrühstücks, vor allem die Gespräche zwischen den Vertretern der Partnerfirmen und den jungen Athleten sehr gut an und fielen auf fruchtbaren Boden.