SV Luftfahrt ergibt sich seinem Schicksal


Frankfurt(O.) - Die Regionalligaringer der KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt haben den Spitzenkampf beim SV Luftfahrt Berlin II bereits an der Waage gewonnen. Verletzungsbedingt fehlten bei den Gastgebern gleich mehrere Ringer, so dass im Sportzentrum Berlin Adlershof bereits nach dem Wiegen der Gästesieg fest stand.

„Einige Ringer aus der Erstligamannschaft der Berliner fehlten, diese Lücken mussten mit Athleten aus dem Reserveteam geschlossen werden, zudem auch die Regionalligamannschaft der Hauptstädter eine lange Verletztenliste hat“, wusste auch KG-Trainer Sebastian Möser von den Problemen des SV Luftfahrt. „Doch das es so schlimm kommt...“, musste Möser nur sechs- der zehn Kämpfer zu Pflichtfreundschaftskämpfen auf die Matte schicken.

Doch auch die wenigen KG-Kämpfer lieferten gute Leistungen ab, Toni Ploke (66 kg/GR) siegte über Tim Knobloch durch technische Überlegenheit in 3:0 Runden (7:0, 5:0, 1:0) und auch Felix Wolf (74 kg/GR) freute sich am Ende seines Kampfes gegen Simon Papsdorf über einen 3:0-Rundenerfolg (1:0, 2:0, 1:0).

Auch die beiden Freistilspezialisten Thomas Passow (74 kg/FR) und Patrick Nagler (84 kg/FR) glänzten mit klaren Siegen in ihren Freundschaftsvergleichen, Passow wurde erst nach der ersten Runde (1:4) richtig warm, drehte nicht nur den Kampf zu seinen Gunsten, sondern gewann zudem noch durch technische Überlegenheit, während Nagler seinen Kontrahenten Christopher Krowiorz in der zweiten Runde auf beide Schultern legte, nachdem der KG-Ringer schon den ersten Durchgang mit 6:0 vorzeitig gewonnen hatte. Niklas Ohff (60 kg/FR) trat im ungewohnten Freistil an und unterlag Johannes Erath, während Steve Müller im Limit bis 66 kg/FR) gegen Daniel Sartakov in 0:3 Runden den Kürzeren zog.

Mit dem Sieg konnten die Regionalligaringer der KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt ihren 3. Tabellenplatz festigen. Am kommenden Samstag zum Erstligaabsteiger RV Thalheim, den Hinkampf gewannen die Schützlinge von Trainer Sebastian Möser vor heimischer Kulisse mit 29:14. Mit einem Sieg würden die Oderstädter gar den Silberplatz ins Visier nehmen.