KG-Ringer wollen Verfolger auf Distanz halten


Artern – Die Regionalligaringer könnten sich am Samstagabend mit einem Auswärtssieg beim AC Germania Artern einen direkten Verfolger abschütteln und schon einen wichtigen Schritt in Richtung Medaillengewinn vollziehen.

Doch KG-Trainer Sebastian Möser hat Sorgen, denn der Freistilnachwuchs aus dem Leistungszentrum Luckenwalde – seit einigen Jahren fester Bestandteil des Regionalligateams,

weilt bei einem internationalen Turnier und wird daher in Artern fehlen. Dennoch macht sich bei den KG-Ringern aus Frankfurt, Eisenhüttenstadt und Luckenwalde Optimismus breit. „Es fahren ja nicht alle mit zum Turnier, einige stehen dennoch zur Verfügung und schließlich haben wir auch eine außerordentlich gute Ersatzbank“, hofft auch Mannschaftsleiter Michael Brokowski auf einen Sieg, der sein Team der Bronzemedaille näher bringt und für Tuchfühlung zum zweiten Rang sorgt, den derzeit der RV Lübtheen einnimmt.

Fehlendes Selbstbewusstsein – kritisierte Sebastian Möser trotz des klar anmutenden Sieges gegen Tabellenführer Lübtheen bei einigen seiner Youngster. „Doch das Selbstbewusstsein haben eben einige noch nicht, das wächst mit der Anzahl ihrer Kämpfe“, hofft Sebastian Möser, dass die jungen Männer das in den Mannschaftskämpfen gewonnene Selbstwertgefühl dann auch in den Einzelmeisterschaften in die Waagschale werfen.

Doch zunächst gilt es, die drei letzten Begegnungen zu bewältigen, wobei auf die Schützlinge von Sebastian Möser und Michael Brokowski mit Artern am Samstag und dem RC Germania Potsdam am letzten Kampftag (8.12.) noch einmal dicke Brocken warten.

Beim AC Germania Artern trägt die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt zugleich das letzte Auswärtsduell aus, die WKG Leipzig/Taucha II (01.12.) und den RC Germania Potsdam (08.12.) empfangen die Oderstädter in der heimischen Brandenburg-Halle in Frankfurt(O.).

Der derzeitige Tabellenführer RV Thalheim darf nach dem Mannschaftsrückzug aus Liga eins zu Beginn dieses Kalenderjahres noch nicht wieder aufsteigen, der RV Lübtheen bleibt damit erster Anwärter auf einen Platz in der 2. Bundesliga-Nord.