Frankfurter Ringer wollen sich int. Hausnummer verschaffen


Dortmund – Fast schon traditionsgemäß stellt der Grand Prix der Ringer in Dortmund zum Auftakt der unmittelbaren Vorbereitungen auf die Ringer-Weltmeisterschaften im September in Budapest (HUN) eine gute Standortbestimmung dar, immerhin meldeten 235 Athleten aus 26 Nationen ihre Teilnahme an.„Damit wird dieses Turnier neben dem Pytlashinski-Turnier in Polen, der Grand Prix in Dortmund zu einem der größten Einzelwettkämpfe Europas“, freut sich Karl-Martin Dittmann, als Präsident des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen einmal mehr über die große Resonanz.

Aus deutscher Sicht werden sich die Spitzenringer aus beiden Stilarten der Konkurrenz stellen. „Auch für die zweite Reihe eine gute Möglichkeit sich zu zeigen und bei den Bundestrainern ins Gespräch zu bringen“, so DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis, der neben seinen Auswahlteams auch eine ganze Menge weiterer Athleten aus den Leistungszentren erwartet.

Auch das Leistungszentrum Frankfurt(O.) wird sich beim Grand Prix in Dortmund mit einer starken Mannschaft im griechisch-römischen Stil präsentieren. "Leider kann unser derzeitiges Aushängeschild, der EM-Teilnehmer diesen Jahres in Tiblissi (GEO) Erik Weiß (60 kg) nicht mit nach Dortmund reisen, da er innerhalb seiner Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr im Prüfungsstreß steht", bedauert Frankfurt's Männertrainer Sebastian Möser, der jedoch mit dem Deutschen Vizemeister Christoph Bast, der im Vorjahr in Belgrad (SRB) die deutschen Farben bei den Europameisterschaften vertrat, einen weiteren starken Kämpfer in der gleichen Gewichtsklasse aufbieten kann.

Für die Frankfurter Athleten wie eben Christoph Bast (60 kg), aber auch Bastian Kurz (84 kg), oder Kevin Mehlhorn (74 kg), die allesamt auf nationaler Ebene noch im Schatten deutscher Konkurennten stehen, bietet der Grand Prix in Dortmund eine gute Möglichkeit, aus dem Selbigen heraus zu treten und sich einen positiven Eintrag im Notizbuch von Bundestrainer Michael Carl zu erkämpfen.

Die Kämpfe beginnen am Samstagmorgen ab 9 Uhr in der Helmut-Körnig-Halle (in unmittelbarer Nähe des Westfalenstadions), die Finalduelle des ersten Wettkampftages werden 17:30 Uhr ausgetragen. Auch am Sonntag beginnen die Kämpfe 9 Uhr, ab 14:30 Uhr werden die Finalbegegnungen des zweiten Kampftages angepfiffen..