Erik Weiß tritt in Polen gegen Weltspitze an


Warschau – Noch 2011 bestand der Großteil der deutschen Ringerauswahl im griechisch-römischen Stil aus Athleten, die im Leistungszentrum Frankfurt(O.) trainierten. Doch Mirko Englich zog es zurück nach Witten, Nico Schmidt und Marcus Thätner beendeten ihre internationale Laufbahn.Fabian Jänicke setzte ausbildungsbedingt  für einige Zeit aus, will aber im kommenden Jahr erneut angreifen- und so blieb aus der einstigen Formation der Frankfurter Spitzenringer nur noch Erik Weiß übrig, der auch 2013 Deutscher Meister wurde und das Siegerpodium bei den

Europameisterschaften im April diesen Jahres in Tiblissi (Georgien) nur knapp verfehlte. Doch auch Erik Weiß befindet sich wie Jänicke inmitten seiner Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann und absolviert derzeit wichtige Prüfungen. "Wir fahren ein zwar ein minimiertes Trainings- und Wettkampfprogramm, dennoch wollen wir auf Tuchfühlung bleiben", so Stützpunkttrainer  Sebastian Möser, der mit seinem Aushängeschild am Wochenende in Warschau (Polen) am  beim Internationalen Pytlashinski-Turnier, auf einen Großteil der Weltspitze trifft. Das Pytlashinski-Turnier gilt als eines der größten Turniere der Welt, zahlreiche internationale Spitzenverbände wie Russland, die Ukraine, Aserbaidschan, die Türkei, die USA, Kanada, oder Armenien, sowie die starken Griechisch-Römisch-Spezialisten aus Skandinavien und vom Gastgeber Polen selbst, nutzen diesen Wettkampf, um sich auf die Stammformation für die Weltmeisterschaften 2013 festzulegen, die 6 Wochen später in Budapest (Ungarn) ausgetragen werden. „Im Vorjahr glich das Turnier einer Weltmeisterschaft“, so Sebastian Möser, Trainer am Leistungsstützpunkt Frankfurt(O.), der gleich noch einen drauf setzt; „… wer hier vorn dabei ist, kann getrost zur Weltmeisterschaft fahren“. Doch Sebastian Möser und der  verantwortliche Sportartentrainer am Stützpunkt Frankfurt(O.), Heinz Thiel setzen nicht nur auf Erik Weiß. "Neben Weiß und Damian Hartmann, die aus dem einstigen Star-Ensemble übrig blieben, reifen derzeit gleich mehrere junge Talente heran, von denen einige in Warschau schon einmal die raue Luft bei den Männern schnuppern sollen", so Möser, der ab 13. August mit Christian John (120 kg) und Alexander Grebensikov (60 kg) gleich zwei dieser Nachwuchsasse bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Sofia (Bulgarien) auf die Matten schickt.