Francy Rädelt holt Bronze bei der Jugend-WM


Auch der vierte Wettkampftag der Jugend-Weltmeisterschaften in Zrenjanin (Serbien) brachte eine Medaille für die  deutschen Ringer, Francy Rädelt (70 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) holte Bronze - und

bescherte dem DRB bei diesen Titelkämpfen die insgesamt 4. (!) Medaille.

Nach einer Minute war im kleinen Finale um Bronze alles 'gegessen' die Frankfurterin Francy Rädelt fackelte nicht lange, mit zwei schnellen Beinangriffen beförderte sie ihre Kontrahentin Pooja Pooja aus Indien in die gefährliche Lage und mit der zweiten Dreierwertung hatte sie Bronze in der Tasche. Nachwuchstrainer Rainer Kamm sah's mit einem lachenden- und einem weinenden Auge, "... wenn sie so in der zweiten Runde gegen die Japanerin kämpft, steht sie im Finale". Aber am Ende überwogen die Freudentränen über Bronze.


Francy Rädelt, die im Leistungszentrum Frankfurt(O.) unter den Fittichen von Michael Kothe trainiert, eröffnete das WM-Turnier im schwersten Limit der Mädchen mit einem Sieg über Lisa-Marie Neumaier (Österreich). Im Viertelfinale traf die Frankfurterin auf Arina Babkina (Russland), die in ihrem ersten Kampf die Weißrussin Palina Valkovich nach wenigen Sekunden geschultert hatte. Doch Francy Rädelt ließ sich nicht auf die Wurfversuche ihrer Kontrahentin ein und bezwang die Russin mit schönen Beinangriffen.
 
Erst im Halbfinale wurde die Ringerin aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) gestoppt, wo sie gegen die Japanerin Mei Shindo lange mitkämpfte und über weite Strecken gar in Führung lag. Erst in der letzten Kampfminute packte die Japanerin einen Wurf aus, mit dem Sie Francy Rädelt auf beide Schultern drückte.
 
Laura Schmitt (46 kg/KSV Kirrlach) kämpfte verbissen gegen die starke Russin Zainab Magomedova, die im Achtelfinale die Japanerin Miho Igarashi bezwungen hatte. Am Ende unterlag sie der Russin, die auch das Finale erreichte. In der Hoffnungsrunde schied Laura Schmitt gegen Miho Igarashi (Japan) aus.
 
Die EM-Dritte von Bar (Montenegro) Julia Steffen (52 kg/KSV Schriesheim) fand gegen die Kasachin Anzhelika Chshelchkova nicht in den Kampf und unterlag. Da Chshelchkova das Finale verfehlte, war auch für Julia Steffen das Turnier nach diesem Kampf beendet.