Ehrung für erfolgreiche Ringerinnen und Saisonstart


Frankfurt(O.) - Es ist Einiges los bei den Ringern im Leistungszentrum an der Stendaler Straße. Während mit Francy Rädelt und Luzie Manzke die Medaillengewinnerinnen diesen Jahres, bei Welt und Europameisterschaften erst einmal durchatmen können, steht für die Regionalligamannschaft-, aber auch das Jugendligateam des RSV Hansa 90 das erste große Kampfwochenende an.Bevor das wohl jüngste Regionalligateam beider Staffeln zusammengerechnet am heutigen Samstag ab 19:30 Uhr gegen die WKG Pausa/Plauen II in der Brandenburg-Halle auf die Matte tritt, steht für die Vereinsmeitglieder, Freunde, Eltern, Fans und Partner das Sommerfest an, bei dem auch die Jugendligamannschaft in den Vorkämpfen ihre Feuertaufe haben wird. Bei Sport, Spiel und Spaß gibt es gleich zwei Duelle der jungen Mattenfüchse zu erleben, ab 13 Uhr steht der RSV Hansa 90 dem KSV Salzgitter gegenüber, 14:30 Uhr kommt es zum Brandenburg-Derby des RSV Hansa 90 gegen den 1. Luckenwalder SC.

„Wir laden dazu alle Freunde und Interessierte ein, einen schönen Nachmittag hier im Sportzentrum zu erleben, auf der einen Seite mit Sport und Spiel, aber auch für möglichst viele Interessierte mit zwei Jugendligabegegnungen, quasi zum Hineinschnuppern“, so der neue RSV-Präsident Michael Kothe, der auf große Resonanz hofft.

Gerade Michael Kothe kam zuletzt aus dem Feiern nicht heraus, denn er ist der verantwortliche Trainer für seine überaus erfolgreichen Ringerdamen. So holte Luzie Manzke im Juli in Bar (Montenegro) Bronze bei den Jugend-Europameisterschaften, Francy Rädelt kehrte erst vergangene Woche von den Weltmeisterschaften dieser Altersklasse aus Zrenjanin (Serbien) mit Bronze zurück. Erst am vergangenen Mittwoch fand dazu ein Empfang statt, bei dem die Athletinnen für die gezeigten Leistungen geehrt wurden. Im Juniorenbereich zählten auch in diesem Jahr Alexander Grebensikov und Christian John zur Deutschen Nationalmannschaft, konnten sich jedoch nicht an die Medaillenränge heran schieben.

Diese Erfolge wollen wir natürlich fortsetzen und dazu benötigen wir im Verein eine möglichst breite Basis“, hofft Kothe, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern ab 13 Uhr einmal an der Brandenburg-Halle vorbei schauen – und vielleicht auch Geschmack am Ringkampfsport finden.