Frankfurter Ringerinnen siegten in Sachsen


Die Nachwuchsringerinnen vom RSV Hansa 90 reisten am vergangenen Wochenende zusammen mit den Schülerinnen der Sportschule Frankfurt (Oder) zum „16. Pokalturnier der Stadt Werdau“. Das Turnier in Werdau gehört zu den stärksten in Ostdeutschland und war auch in diesem Jahr mit 142 Teilnehmerinnen aus 42 Vereinen hochklassig besetzt. Unsere Ringerinnen setzten Ihre Erfolgserie der laufenden Saison fort und sammelten auch in Werdau viele Medaillen. In der weiblichen Jugend ragten vor allem die Sportschülerinnen Lissy Bielau (43 kg, Eisenhüttenstadt), Serena Bölke (52 kg, RSV Hansa) und Tabea Lawnitzak (60 kg, Luftfahrt Berlin) heraus, die alle Ihre Kämpfe souverän gewinnen konnten. Weitere Goldmedaillen in dieser Altersklasse gewannen Jenny Kunze (34 kg, RSV Hansa), Janny Sommermeyer (46 kg), Desiree Schäfer (49 kg, beide Luftfahrt Berlin) und Eveline Neumann (65 kg, Cottbus). Auch Debora Lawnitzak (56 kg, Luftfahrt Berlin) war nach 2 Auftaktsiegen auf Goldkurs. Doch im dritten Kampf erlitt Sie nach einem klaren Foul Ihrer Gegnerin eine Gehirnerschütterung und musste den Wettkampf abbrechen. Auch die Zweitplatzierten Anastasia Günther (46 kg, Torgelow), Jessica Wolf (49 kg), Amy Zech (52 kg), Michelle Sylva (70 kg, alle RSV Hansa) und die Drittplatzierten Anne Voigt (43 kg, Eisenhüttenstadt), Franziska Berger (65 kg, Luftfahrt Berlin) und Steffi Blohm (70kg, Demmin) kehrten mit einer Medaille und zufriedenen Gesichter zurück an die Oder. Unsere jüngsten Teilnehmerinnen vom RSV Hansa gewannen in der Altersklasse der weiblichen Schüler leider noch keine Medaillen. Am besten platzierten sich als Fünfte Sophie Hindenburg und als Sechste Merlissa Kästner (beide 38 kg). Doch auch Laura Köhler, Vanessa Bisanz, Lisa-Marie Beckmann und Lena Wittenberg enttäuschten nicht. Gerade die jüngsten haben Ihre Ringerkarriere noch vor sich. In der Mannschaftswertung belegte der RSV Hansa einen starken dritten Platz.