Ringer räumen in Estland ab



Drei Teilnehmer, drei Medaillen - das ist die grandiose Bilanz der Ringer vom Frankfurter Olympiastützpunkt. Mit dieser optimalen Ausbeute gewannen Sie sogar die Länderwertung beim "internationalen  Kristjan Palusalu- Gedenkturnier" in Tallinn (Estland), welches durch 7 teilnehmende Nationen stark besetzt war.Kristjan Palusalu ist in Estland ein Volksheld, denn er gewann die Goldmedaille im Schwergewichtsringen bei den olympischen Spielen 1936 in Berlin. Ihm zu Ehren reisen jedes Jahr vor allem starke Schwergewichtler (bis 120kg) zu dem Wettkampf. In diesem Jahr war auch Christian John aus Eisenhüttenstadt am Start. Er gewann alle seine Vorrundenkämpfe sicher und stand damit im Finale. Sein Gegner war der starke Ardo Arusaar, der Estland bei den olympischen Spielen 2012 vertrat und den 8. Platz belegte. Christian kämpfte gut mit und verlor knapp mit 0:2 Punkten. Doch auch alle anderen Gewichtsklassen war gut besetzt. Hier kämpften vom Frankfurter Stützpunkt noch Alexander Grebensikov (60kg, vom SAV Torgelow) und Marc Wentzke (66kg, RSV Hansa 90) mit. Beide hatten kurz vor der Waage noch ein paar Gramm zu viel auf den Rippen und mussten noch "Abschwitzen" um ihr Gewichtslimit zu erreichen. Doch diese zusätzliche Belastung tat ihrer Leistungsfähigkeit keinen Abbruch. Beide Athleten marschierten durch die Vorrunde und standen im Finale um die Goldmedaille. Alexander besiegte seinen estnischen Konkurrenten knapp mit 1:0 nach Punkten. Auch Marc traf auf einen Gegner aus Estland. Hier brannte er ein wahres Technikfeuerwerk ab und gewann technisch überlegen.
Der mitgereiste Männertrainer Sebastian Möser war voll des Lobes:"Alle drei Athleten haben eine starke und konzentrierte Leistung abgeliefert."