KG-Ringer kämpfen um den 2. Tabellenplatz

Am Samstag sind die Oderstädter bei der WKG Leipzig/Taucha II zu Gast

Frankfurt(O.) - In zwei Gruppen kämpfen die Mannschaften der Regionalliga Mitteldeutschland in diesem Jahr um Punkte. Die beiden Erstplatzierten jeder Staffel ermitteln den Aufsteiger zur 2. Bundesliga-Nord.

Derzeit wird die Staffel A souverän vom bislang ungeschlagenen RSK Gelenau angeführt, die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt und die WKG Pausa/Plauen II stehen punktgleich hinter den Erzgebirgern, denen der Staffelsieg in den letzten Begegnungen nicht mehr zu nehmen ist. Die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt kann jedoch noch Staffelzweiter werden und müsste dann gegen den Tabellenzweiten der B-Gruppe um die Bronzemedaille in der dritthöchsten Kampfklasse kämpfen.

In der B-Gruppe hat der AC Germania Artern mit einem 18:20 in Potsdam das Kopf-an-Kopf-Rennen um den Staffelsieg für sich entschieden. Der RC Germania Potsdam ist jedoch vom zweiten Platz nicht mehr zu verdrängen, kann am Wochenende beim Verfolger WKG SAV Leipzig/RC Großlehna mit einem Sieg schon alles klar machen. Doch auch die WKG SAV Leipzig/Großlehna, mit zwei Frankfurter Sportschülern in ihren Reihen, kann beruhigt aufringen, kann von Platz drei kaum noch verdrängt werden. Dabei verstärkten die beiden Ringer aus dem Frankfurter Stützpunkt, Oliver Lehmann (66 kg/GR) und Felix Kästner (84 kg/GR) die Mannschaft aus dem Westen Leipzigs enorm. 

Damit könnte es im Kampf um die Bronzemedaille ein Brandenburg-Derby geben, in dem sich der RC Germania Potsdam und die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt gegenüber stehen. Doch dazu ist für die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt ein Sieg am Samstagabend beim Tabellenletzten WKG Leipzig/Taucha II Pflicht. Die Gastgeber, die ihre Begegnungen in der Mehrzweckhalle Taucha austragen, haben erst drei Pluspunkte auf dem Konto, den Hinkampf gewannen die KG-Ringer in Bestbesetzung mit 23:12 souverän. Von einer Bestbesetzung konnte KG-Trainer Felix Thätner zuletzt allerdings nur noch träumen, fehlten doch die Freistiltalente aus Luckenwalde und zu allem Unglück verletzte sich mit David Ignatius auch noch einer der besten Griechisch-Römisch-Spezialisten. „Nun müssen wir noch einmal alle Kräfte bündeln“, so Thätner der mit seinem Team in Taucha zwei Zähler holen will und am 16. November auch den AC Werdau II bezwingen möchte, bevor es am letzten Vorrundenkampftag gegen Tabellenführer Gelenau endgültig um den 2. Tabellenplatz gehen soll.