Weiß siegt in Finnland / John wird Zweiter

Ilmajoki – Erik Weiß (60 kg) ist die deutsche Nummer eins in seiner Gewichtsklasse und nach Abschluss seiner Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann im Februar 2014 möchte der Frankfurter auch international verstärkt angreifen, zudem es dann schon in Richtung Olympische Spiele 2016 in Rio geht, für die sich Weiß qualifizieren will.

Daher absolviert der Ringer aus dem Leistungsstützpunkt Frankfurt(O.) neben den Begegnungen in der 1. Bundesliga, wo er für das brandenburgische Aushängeschild 1. Luckenwalder SC kämpft, auch Internationale Turniere. „Erik hat im Zuge seiner Ausbildung das Training etwas eingeschränkt, dennoch lässt er bei seinen Kämpfen gegen internationale Konkurrenz aufhorchen“, hat Erik Weiß aus Sicht von Trainer Sebastian Möser auch am vergangenen Wochenende beim Arvo Haavisto-Cup in Ilmajoki (Finnland) zu überzeugen gewusst und sich verdient den Turniersieg in seiner Gewichtsklasse erkämpft. Mit drei vorzeitigen Vorrundensiegen durch technische Überlegenheit, darunter auch einen Erfolg über David Akopyan (St. Petersburg/RUS), kämpfte sich Erik Weiß ins Finale, wo er den Ex-Europameister und Lokalmatadoren Jani Haapamäki (Finnland) bezwingen konnte.
Insgesamt vier Mal musste Christian John (120 kg) in Ilmajoki auf die Matte, dreimal verließ er sie als Sieger, gegen den US-Amerikaner Robby Smith musste der Eisenhüttenstädter eine 0:5-Punktniederlage hinnehmen. „Langsam findet Christian John zu alter Stärke zurück, muss nur noch etwas stabiler werden“, so die erste Analyse von Trainer Sebastian Möser, der auch die Leistung von Damian Hartmann lobte, der im Limit bis 74 kg Bronze gewann und damit für einen kompletten Medaillensatz an die kleine Frankfurter Delegation unter den 100 Teilnehmern aus 9 Nationen sorgte.  Nach zwei Vorrundensiegen unterlag Hartmann im Halbfinale gegen Henri Välimäki (Finnland), bezwang im Kampf um Bronze jedoch den international erfahrenen Schweden Sharur Vardanyan mit 7:0.