Neue Gewichtsklasseneinteilung ab 1.1.2014

Frauen gehen 2016 in Rio mit 6 Gewichtsklassen an den Start

Chemnitz - Das Jahr 2013 wird den Ringern noch lange in Erinnerung bleiben, im Februar das Aus des Ringkampfsport's als olympische Sportart, dann die Weltweite Protestaktion, bis hin zur Abstimmung durch die IOC-Vollversammlung im September, als die Delegierten in Buenos Aires den Ringkampf zurück auf die olympische Bühne holten.

Das IOC mit seinem neuen Präsidenten Thomas Bach lobte inzwischen den Reformgeist der Ringer, die innerhalb kürzester Zeit das Regelwerk auf den Kopf stellten und mit dem Serben Nenad Lalovic einen neuen Präsidenten an die Spitze der FILA wählten, der viele Veränderungen im Weltverband anschob.

Eine der Neuerungen war die Aufstockung der olympischen Gewichtsklassen bei den Frauen, von vier auf sechs. Das ging jedoch nicht, ohne weitere Einschränkungen bei den Männern, die in beiden Stilarten um je eine Gewichtsklasse 'gekürzt' wurden. Damit starten die ringer bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio mit jeweils 6 Gewichtsklassen bei den Frauen, sowie bei den Männern im Freistil und griechisch-römischen Ringkampf. Da jedoch 6 Gewichtsklassen bei den Männern sehr wenig sind (vor einigen Jahren waren es noch 10 Kategorien je Stilart), entschied sich der Weltverband, jeweils zwei nichtolympische Gewichtsklassen einzuführen. Um eine deutlichere Abgrenzung zwischen Freistil und griechisch-römischen Stil zu erreichen, wurden zudem in den beiden Stilarten der Männer für 2014 unterschiedliche Gewichtsklassen eingeführt. Die Änderungen treten ab 1.1.2014 in Kraft;
 

Männer Freistil = 57 kg - 65 kg - 74 kg - 86 kg - 97 kg - 125 kg (olympisch) 61 kg - 70 kg (nicht-olympisch)
 

Männer gr.-röm. Stil = 59 kg - 66 kg - 75 kg - 85 kg - 98 kg - 130 kg (olympisch) 71 kg - 80 kg (nicht-olympisch)
 

Frauen = 48 kg - 53 kg - 58 kg - 63 kg - 69 kg - 75 kg (olympisch) 55 kg - 60 kg (nicht-olympisch)
 

Die Gewichtsklassen im Nachwuchsbereich (Kadetten und Junioren) bleiben unverändert.