Osterturnier in Utrecht



Der Osterhase und das Ringen - passt das überhaupt zusammen? Anscheinend schon! Denn bereits zum 44. Mal pilgerten über 570 aktive Ringer nach Utrecht in Holland, um dort um Medaillen und Pokale zu kämpfen.

Das internationale Osterturnier zählt zu den stärksten Jugendturnieren in Europa. Auch in diesem Jahr nahmen wieder 18 Nationen teil. Doch was verbindet der Osterhase mit dem Ringen? Ist es die buntbemalte Ringermatte? Nein, denn die Form erinnert kein bisschen an ein Osterei. Sind es vielleicht die Ohren? Auch nicht, denn ein Ringer hat ja bekanntlich Blumenkohlohren. Wahrscheinlich ist er einfach nur fasziniert von einer der ältesten Sportarten der Menschheit. In der riesigen Sportarena in Utrecht trohnt ein überdimensionaler, mit Luft aufgeblasener Osterhase und schaut dem emsigen Treiben auf den 6 Ringermatten um ihn herum zu. Wie jedes Jahr beteiligten sich an diesem Event auch die Ringer der Frankfurter Sportschule. Den stärksten Eindruck hinterließ der frischgebackene Deutsche Meister Maximilian Simon. In der Gewichtsklasse bis 42 kg konnte er von 7 Kämpfen 5 siegreich gestalten. In der Endabrechnung bedeutete das einen starken 5. Platz. Den 6. Platz erreichten die beiden Junioren Lucas Fauth (66 kg) und Werner Liebner (96 kg). Mit jeweils 2 Siegen konnten sich Marius Megier (47 kg) und Philipp Riese (42 kg) am Ende auf den 7. bzw. 8. Platz in der B-Jugend kämpfen. Die beiden mitgereisten Trainer Harald Stern und Felix Thätner waren mit den gezeigten Leistungen ihrer Sportler in den riesigen Teilnehmerfeldern zufrieden. Die jüngeren waren teilweise noch zu sehr von der Größe dieses Wettkampfes beeindruckt. Alles in allen war es ein toller Wettkampf und eine wichtige Erfahrung für jeden Einzelnen.