Drei Frankfurter Sportschüler auf dem obersten Treppchen


Plauen – Die Nachwuchsringer der A-Jugend trafen sich am vergangenen Wochenende zu den Mitteldeutschen Meisterschaften, die in Gelenau/Erzgebirge ausgetragen wurden.
Herausragender Ringer der Titelkämpfe im griechisch-römischen Stil war mit Alexander Ginc (55 kg) ein Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.), der alle Vorrundengegner vorzeitig bezwang. Allein in den 3 Begegnungen auf dem Weg zum Finale sammelte Ginc sensationelle 46:0 Wertungspunkte. Im Finalduell kamen gegen Trainingspartner Florian Schuster (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) in nur 38 Sekunden Kampfzeit noch einmal 15:0 Zähler hinzu. Das brachte Alexander Ginc nicht nur die Goldmedaille ein, sondern auch die Ehrung als 'Besten Techniker des Turnieres'. Florian Schuster hatte ebenfalls seine 3 Vorrundenduelle gewonnen und erkämpfte nach seiner finalen Niederlage die Silbermedaille. Doppelsieg damit für das Leistungszentrum Frankfurt(O.)

Im gleichen Limit erkämpften Aron Fauth den vierten- und Hannes Unglaube den sechsten Rang.

Sportschüler Franz Richter (100 kg) hatte nur einen Kampf zu bestreiten, den er gegen Kevin Drehmann (KSV Pausa) mit 14:0 klar gewann. Damit ging auch im schwersten Limit die Goldmedaille an einen Ringer aus dem Ringerzentrum von der Oder. Gar nicht ringen musste Stan Brauer (42 kg), der im leichtesten Limit als einziger über die Waage ging und kampflos Mitteldeutscher Meister wurde.

Anders Erik Schust (85 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), der in seiner Gewichtsklasse mit insgesamt 5 Teilnehmern im nordischen System 'Jeder gegen Jeden' ringen musste. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen bekam der junge Frankfurter bei der Siegerehrung die Bronzemedaille ausgehändigt.

Zweimal Silber nahmen die Zwillingsbrüder Erik und Gordon Rehbein mit zurück nach Frankfurt(O.). Erik Rehbein stand nach einem Sieg und einer Niederlage im Limit bis 76 kg auf dem Silberrang, Gordon Rehbein (69 kg) hatte in seiner Gewichtsklasse fünf Kämpfe zu bestreiten, von denen er vier gewann und einen verlor, was ihm ebenfalls Platz 2 einbrachte.

Schwer hatte es auch Chris Militzer, der eine Gewichtsklasse nach oben rückte und im Limit bis 63 kg gleich 5 Duelle überstehen musste. Nach drei Siegen folgten zwei Niederlagen, Platz drei am Ende für den Sportschüler, der vor zwei Jahren von Pausa nach Frankfurt(O.) kam. Philipp Riese (46 kg) rundete die Medaillenbilanz der Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) mit Bronze ab, sein Bruder Maik erreichte Platz vier.

„Wir sind auf einem guten Weg, stecken inmitten der Vorbereitungen auf die Deutschen Meisterschaften, die in drei Wochen in Plauen/Vogtland ausgetragen werden“, freute sich Lehrertrainer Heinz Thiel vor allem über die Leistung von Alexander Ginc, der zu den größten Favoriten auf den Deutschen Meistertitel gehört.