Fünfte Plätze für Pflauger und Schneider


Am vergangenen Wochenende fand im schönen Urlaubsort Porec, direkt an der kroatischen Adriaküste, die 29. Adriatic Trophy für Junioren statt. Viele europäische Nationen beteiligten sich an diesem Wettkampf.Aus diesem Grund schickte Bundestrainer Maik Bullmann auch einige deutsche Athleten an den Start, um diese für die diesjährigen Europameisterschaften zu testen. Von der Frankfurter Sportschule gingen vier Athleten, betreut von Stützpunkttrainer Felix Thätner, auf die Ringermatte.

 

In der Gewichtsklasse bis 66 kg musste Lucas Bast, der diesjährige Deutsche Vizemeister, eine deutliche Auftaktniederlage gegen den späteren Turniersieger Lipasti aus Finnland hinnehmen. Aufgrund der Regel, dass sein Kontrahent das Finale erreichte, durfte Lucas nochmals in der Hoffnungsrunde eingreifen. Aber auch hier verlor er trotz 6:0 Pausenführung noch mit 6:8 Punkten gegen den Serben Erski. Am Ende bedeutete das nur den 10. Platz.

 

Felix Pflauger und Karan Mosebach kämpften beide in der Gewichtsklasse bis 74 kg. Felix siegte zum Auftakt mit 6:1 gegen Ropponen aus Finnland. Bereits in der nächsten Runde hatte er gegen Bjuberg aus Schweden deutlich das Nachsehen. Doch nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde durfte er nochmals im kleinen Finale um die Bronzemedaille auf die Matte gehen. Hier verlor er denkbar knapp mit 2:3 gegen Kamenjasevic aus Kroatien. Mehr als Platz fünf war hier nicht drin. Auch Karan konnte seinen ersten Kampf noch gegen einen Albaner gewinnen. Doch danach musste der gebürtige Magdeburger zwei deutliche Niederlagen, u.a gegen Hannes Wagner aus Deutschland, hinnehmen. Trotz des 8. Platzes hat er seine Zukunft noch vor sich, denn er ist erst der jüngste Jahrgang im Juniorenbereich.

 

Chris Schneider verlor gleich im ersten Kampf der Gewichtsklasse bis 84 kg mit 1:2 gegen seinen deutschen Konkurrenten Ilja Klasner. Doch auch Chris durfte nochmals in der Hoffnungsrunde antreten. Hier konnte er sich nach einem 4:1 gegen den Finnen Metsoamki bis ins kleine Finale vorkämpfen. Im Finalkampf wartete mit Uotila ein weiterer Finne. Trotz sicherer Führung verlor Chris den Kampf noch mit 5:6 Punkten und wurde fünfter.

 

Aus Sicht der Frankfurter Sportschüler verlief der Wettkampf eher ernüchternd. Zwar erkämpften die Oderstädter zwei fünfte Plätze und zeigten, dass sie mit der internationalen Konkurrenz mithalten können, doch nach ganz oben fehlt doch noch ein ganzes Stückchen. Jetzt blicken alle auf den heimischen Brandenburg Cup, der am 06.06.2015 in der Brandenburghalle ausgetragen wird. Hier wollen es die Frankfurter Sportschüler vor eigenem Publikum besser machen.