Sturmlauf von Eileen Friedrich wurde mit DM-Titel belohnt


Tuttlingen – Die Ringerin Eileen Friedrich (53 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) hat am vergangenen Samstag, bei den Deutschen Meisterschaften in Tuttlingen (WTB) den Meistertitel in einem wahren Sturmlauf gewonnen.

Auf dem Weg ins Finale gewann die EM-Fünfte von 2013 ihre Kämpfe mit jeweils 10:0 Wertungspunkten und auch im Finale setzte sich Eileen Friedrich gegen Nina Hemmer (AC Ückerath) noch in der ersten Runde des Kampfes durch und verwies die Junioren-Europameisterin von 2012 auf den Silberrang.

Ein Sonderlob gab es dann gar vom DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis; „... dieser Auftritt von Eileen Friedrich war schon stark“.

Überglücklich war auch Trainer Michael Kothe; „Wir wollten die Goldmedaille, doch die Art und Weise, wie hier Eileen gerungen hat war beeindruckend“.

Rundherum zufrieden war Kothe auch mit dem Nachwuchs. Luzi Manzke (63 kg) kämpfte sich souverän ins Finale, wo sie von Nadine Weinauge (KSK Furtwangen) gebremst wurde. Starke Leistungen boten Desiree Schäfer (53 kg), Debora Lawnitzak (58 kg) und vor allem auch Francy Rädelt im schwersten Limit, die allesamt Bronzemedaillen gewannen. 

Francy Rädelt (75 kg) unterlag im Halbfinale nur der Favoritin Maria Selmaier (KSC Motor Jena), im Kampf um Bronze standen sich mit Francy Rädelt und Steffi Blohm zwei Ringerinnen aus dem Leistungszentrum von der Oder gegenüber. Steffi Blohm damit auf Rang vier, die ebenfalls sehr stark kämpfende Laura Hinsche (58 kg) erkämpfte in ihrer Kategorie Platz fünf.

Franziska Berger (63 kg) erkämpfte ebenfalls einen achtbaren 5. Platz, Eveline Neumann (58 kg) beendete das Meisterschaftsturnier mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf dem 7. Rang und rundete damit die hervorragende Bilanz der Leistungsgruppe aus Frankfurt(O.) ab.

In der Länderwertung hatte Südbaden die Nase mit 35 Punkten vorn, nur einen Zähler dahinter rangierte Nordrhein-Westfalen, Brandenburg kam als drittbester Landesverband auf 32 Punkte.