18. Kampftag Regionalliga Mitteldeutschland

Dominanter Heimsieg gegen Thalheim. Die Freude und Erleichterung bei allen Beteiligten im Lager der Ringer kannte am Samstagabend keine Grenzen mehr. Mit einem souveränen 26:7 Heimsieg gegen den Ringerverein Thalheim aus dem Erzgebirge gelang der KG Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt vor einer begeisterten heimischen Kulisse ein gelungener Saisonabschluss. Doch nach der offiziellen Waage war die Anspannung vor dem letzten Kampf des Jahres noch allgegenwärtig. Die Jungs von Trainer Marc Wentzke waren top motiviert und wollten unbedingt einen erfolgreichen Abschluss einer harten und langen Saison erzielen.

Von Erschöpfung war nichts zu spüren. Wie entfesselt kämpften sie von Beginn an. Die ersten fünf Kämpfe konnten die Oderstädter allesamt für sich entscheiden. Nachwuchstalent Philipp Riese (57 kg Gr.-Röm.), der bundesligaerfahrene Ex-Judoka Sebastian Bähr (130 kg Freistil), der in Berlin lebende afghanische Einwanderer Amir Asghari (61 kg Freistil), Rene Zimmermann (98 kg Gr.-Röm.) und Roy Lehmann (66 kg Gr.-Röm.) sorgten für die eindeutige 19:0 Halbzeitführung. Doch dass die Erzgebirgler auch über eine gute Mannschaft verfügen, zeigten sie am Anfang der zweiten Halbzeit. Leo Weiß (66 kg Freistil) und Patrick Nagler (86 kg Freistil) hielten bei ihren Niederlagen gegen die Thalheimer Peter Haase und Maximilian Kahnt, beide zweitligaerfahren, lange gut dagegen. Während Bastian Kurz (86 kg Freistil) durch seinen technischen Überlegenheitssieg gleich wieder ein eindeutiges Zeichen setzte, wurde es in den letzten beiden Kämpfen noch einmal richtig spannend. Marc Wentzke (75 kg Gr.-Röm.) hatte bei seinen 14:10 Punktsieg gegen den aus dem Iran stammenden Saeed Moradtalab alle Hände voll zu tun. Noch enger ging es im Duell der Gewichtsklasse 75 kg im freien Stil zwischen Oliver Lodtka und Alois Stürmer zu. Am Ende hatte der Frankfurter Lodtka mit 11:10 hauchdünn die Nase vorn. Dieser Sieg brachte die Halle zum Beben. Am Ende der Saison steht ein guter vierter Tabellenplatz hinter dem Meister Motor Jena, sowie dem SV Luftfahrt Berlin und dem RC Germania Potsdam. Dass es eine erfolgreiche Saison war und man mit dem Abstieg überhaupt nichts zu tun hatte, zeigte sich auf der im Anschluss stattfindenden feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier.