Philip Atorf bezwingt alle Gegner und wird DM


Rimbach – Nach den Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren vor einer Woche, kehrten auch die B-Jugendlichen aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) mit guten Erfolgen an die Oder zurück.

Philip Atorf (76 kg), der vor zwei Jahren von Berlin ins Leistungszentrum an die Oder kam, musste das Turnier im 'nordischen System', also Jeder gegen Jeden bestreiten. Nach Siegen über Samet Kocbay (Nordbaden), Carl-Philipp Heidemann (Sachsen), Sam Diel und Julian Graf (beide Hessen), stand der junge Ringer aus der Trainingsgruppe um Lehrertrainer Harald Stern auf dem obersten Treppchen und holte damit den Deutschen Meistertitel.

Mit Jan Weidemann (58 kg) trainiert Harald Stern einen weiteren Hauptstädter, der sich ebenfalls nach siegreicher Vorrunde ins Finale kämpfte. Dort hatte Weidemann gegen Anton Vieweg (AC Werdau/Sachsen) nur Außenseiterchancen. Silber am Ende ein schöner Lohn für eine insgesamt starke Turnierleistung.

Mit Tien Nguyen Ho (63 kg) und Ron Eric Luckow (58 kg) standen zwei weitere Schützlinge von Harald Stern im Kampf um Bronze, beide Duelle gingen verloren und die Nachwuchsringer beendeten die Titelkämpfe auf Rang vier ihrer jeweiligen Gewichtsklasse.

Sternstunde für Nachwuchstrainer Harald Stern

„So nah an einer Medaille vorbei“, ärgerte sich Harald Stern mit seinen beiden Athleten, wobei Ron Eric Luckow im kleinen Finale bereits mit 4:0 in Führung lag, um dann doch noch eine Niederlage quittieren zu müssen. Doch bald überwog die Freude über Gold und Silber durch Atorf und Weidemann. „Die Gesamtleistung unserer Ringer war in Ordnung, Philip Atorf hat stark gerungen, war auch beim knappen Duell gegen Samet Kocbay abgezockt genug um den Sieg noch aus dem Feuer zu reisen, bis hin zu Paul Bohn, der mit vollem Einsatz, aber glücklos gerungen hat – ein 10. Platz, der ausbaufähig ist“, so Stern zufrieden, denn die ursprüngliche Zielstellung wurde erreicht. „Selbst der 5. Platz des Weißwasseraners Marius Megier (54 kg) gab Harald Stern Anlaß zu Optimismus“, … da ist Luft nach oben, an den Jungs werden wir noch unsere Freude haben“.