Starke Ringer-Damen aus dem Stützpunkt Frankfurt(O.)


Ringerinnen von der Oder stellen 10 (!) Finalistinnen bei Deutschen Meisterschaften in Berlin. Mit einer wahren Medaillenflut kehrten die Ringerinnen des Leistungszentrums Frankfurt(O.) von den Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend wieder zurück an die Oder.Viele Mädchen aus der Trainingsgruppe um die beiden Trainer Michael Kothe und Maik Bitterling kommen aus Berlin und hatten sozusagen Heimvorteil, der auch gut genutzt wurde.

Insgesamt hatte das Trainerteam Michael Kothe/Maik Bitterling nicht weniger als 10 (!) Ringerinnen in den Finals um die Deutschen Meistertitel.

Mit einem Titel durch Debora Lawnitzak (56 kg) und zwei Silberrängen, die durch Desiree Schäfer (49 kg) und Tabea Lawnitzak (60 kg) erkämpft wurden, standen die Gastgeberinnen am Ende in der Vereinswertung auf dem obersten Treppchen, dicht gefolgt vom RSV Hansa 90 Frankfurt(O.), an dritter Stelle stand völlig überraschend der Eisenhüttenstädter RC. Die Frankfurterinnen erzielten einen Titel, den Serena Bölke (52 kg) nach vier Siegen gewann, Amy Zech (56 kg) und Jenny Kunze (38 kg) holte Silbermedaillen für den RSV Hansa 90.

Die starken Mädels aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) schafften im Limit bis 56 kg gar einen Dreifacherfolg, Deborah Lawnitzak siegte vor Amy Zech, Bronze gewann Mirelle Georg (RC Potsdam).

Das Leistungszentrum Frankfurt(O.) hat mit diesen Erfolgen seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt", jubelte der Vizepräsident des Ringer- Verbandes Brandenburg, Michael Kebschull.

Riesige Freude von Michael Kebschull galt auch dem eigenen Verein Eisenhüttenstädter RC, denn mit Natalie Berger (40 kg) gewann eine Ringerin, die noch zu den jungen Jahrgängen dieser Altersklasse gehört, den Titel.

Natalie Berger legte eine eindrucksvolle Kampfbilanz hin, gewann alle vier Begegnungen vorzeitig durch Schultersiege, im Finale bezwang die einzige, brandenburgische Starterin in dieser Kategorie, die Württembergerin Jasmin Jakob.

In guter Form präsentierte sich mit Lissy Bielau (49 kg) eine weitere Eisenhüttenstädterin, die sich nur der späteren Siegerin Ellen Riesterer (Unterföhring) geschlagen geben musste. Aus den anderen drei Begegnungen ging die Eisenhüttenstädterin, die ebenso wie Natalie Berger im Leistungszentrum Frankfurt(O.) trainiert, siegreich hervor. Im Kampf um Bronze bezwang Lissy Bielau ihre Vereinsgefährtin Anne Voigt. Lissy Bielau damit Bronzemedaillengewinnerin, Anne Voigt ging als Vierte über die Ziellinie, nachdem sie ihre ersten beiden Begegnungen gegen Nicole März (SC Anger) und Laura Vorberger (AC Röhlingen) jeweils durch Schultersieg gewonnen hatte, gegen Deiree Schäfer und wie beschrieben gegen Lissy Bielau unterlag.

Mit Steffi Blohm stellte das Leistungszentrum Frankfurt(O.) eine weitere Titelträgerin, die jedoch weiterhin für ihren Heimatverein Demminer RV startet. Im Finale bezwang die junge Dame aus Mecklenburg-Vorpommern Tamara Schneider (Saarland) und sicherte sich damit den Titel, nachdem sie schon bei den Juniorinnen eine starke Leistung bot.

Auch der RC Cottbus hat Grund zum Jubel, Anne Kathrin Roick (65 kg) kämpfte sich mit drei Schultersiegen bis ins Finale, wo die Sportschülerin gegen Saskia Rakete vom KSV Witten unterlag, jedoch Silber wieder mit nach Hause nahm.

Auch Josefine Purschke (46 kg), die aus Warnemünde an die Eliteschule des Sports nach Frankfurt(O.) kam, gewann vier Kämpfe souverän und stand damit im Finale. Dort unterlag die junge Ringerin gegen Emely Seelinger (KSV Seeheim) und hielt damit ebenso wie Anne Kathrin Roick die Silbermedaille in den Händen.

„10 Finalisten, davon 4 Titel, dass ist eine beeindruckende Bilanz, wobei vor allem Debora Lawnitzak und Serena Bölke ihrer Favoritenstellung gerecht wurden“, freute sich Maik Bitterling jedoch auch über den Titelgewinn von Natalie Berger, der mit solch souveräner Leistung eine riesen Überraschung war, sowie der Sieg von Steffi Blohm, die mit dem Deutschen Meistertitel wohl endgültig in den Fußstapfen von Frany Rädelt wandelt.